Wir im Raum …

und der Raum in uns … die waldweise Erzählung handelt genau davon.

Reden wir von der Bedeutsamkeit des Raums, reden wir vom Ort, wo sich ein Mensch aufhält, der Ort, der die Geschichte des Menschen aktiv mitschreibt, des Menschen Denken und Handeln beeinflusst, ihn in ein noch größeres Feld einbettet, herausfordert, schützt, ihm eine Atmosphäre schenkt …

Wir sind überzeugt davon, dass jedes Wesen instinktiv der sich anbietenden Resonanzerfahrung folgt. Diese lockt, weckt, regt an, ist Lernerfahrung, stillt die Neugierde, ist Lebendigkeit pur.

Ohne Resonanz, ohne Weltbezug ist alles nichts oder besser: Beziehung ist alles.

Aber wo kreiseln wir um uns selbst, wo ist der Blick ein gefangener, wo schreit unser Herz nach Verbundenheit? Diesen Fragen folgend, sind wir dem Menschen im Alter auf der Spur, pflegebedürftig oder nicht, der alte Mensch hat ein langes und reiches Leben hinter sich. Das Altern geht einher mit dem Abbau körperlicher und geistiger Kräfte. Wird der alternde Mensch auch weniger, so kann er ob seiner Erfahrungen Vieles mit Abstand betrachten, ist Meister im Prioritäten-Setzen und bis zum Schluss lernfähig und am Lebensende, im Laufe seiner letzten Lebensphase auf Beziehung und Resonanz angewiesen wie jeder andere Mensch auch.

Eingebunden sein in die Natur ist Lebenselixier für jedes lebendige Wesen auf dieser Erde, für jeden Menschen und ohne Alterseinschränkung. 

Könnten wir daraus ein Recht auf Naturkontakt für alle Menschen (und Tiere) dieser Erde ableiten? Ein Recht des alten Menschen auf Kontakt mit den Elementen, mit Wetter und Landschaften, mit Erde unter den Füßen, Quellwasser in aufhaltenden Händen, Feuer hütend und frische Luft atmend … regelmäßig und mit allen zur Verfügung stehenden Sinnen, bis der Tod das Leben einholt. Ja, bitte … und nicht nur mit unseren Ältestenprojekten dienen wir genau dieser Vision.

Mehr über uns und unser Projekt erfährst Du hier: